... aus dem Gemeindeleben 2026
Die Rubrik "aus dem Gemeindeleben" listet in chronologischer Reihenfolge Berichte, Fotos und Dokumente aus dem Gemeindeleben. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei der Internet-Redaktion. Die Beiträge enstehen in enger Zusammenarbeit mit ...
Februar
Mundartmesse 2026

Am 01.Februar fand die traditionelle Mundartmesse im Siegtaldom statt. Bei vollbesetztem Gotteshaus gestaltete der Mundartchor „Mer söngen Platt“ unter der Leitung von Domkapellmeister Herbert Hornig diese Messe musikalisch.
Neben den Offiziellen, den Tanzgruppen und Freunden der KG Dattenfeld sowie dem Dattenfelder Kinderprinzenpaar Noah I. und Isabella I. war auch das Windecker Prinzenpaar der KG Herchen, Prinz Thomas II. und Prinzessin Carina I., mit Gefolge anwesend. Die Tollitäten brachten zusätzlichen Glanz ins Gotteshaus.
Auch die Staatsen Käls und die Dattenfelder Feuerwehr gaben sich die Ehre und sorgten ebenso wie die vielen verkleideten Jecken - von nah und fern, egal welcher Konfession - für ein buntes Bild in unserem geliebten Siegtaldom.
Pfarrer Ulrich Oligschläger begeisterte die Gemeinde mit seiner Predigt, in der ein Augenzwinkern wieder einmal nicht fehlte.
Nicht nur, aber besonders in der Fastelovendszick, wenn es einmal mehr darum geht, den Menschen „ne jode Zick“ zu bereiten, sollen wir „zosammestonn“ und zwar unabhängig von Herkunft, Sprache, Alter oder Konfession/Religion, denn „De Hauptsaach es, et Hätz es joot“…
Höhepunkt war sicherlich, als der Chor sich im Altarraum aufstellte und mit den Schlagern „Bei uns im Dorp“ und „Echte Fründe“ zur Hochform auflief. Dass Kirche und Karneval zusammengehören, zeigte sich spätestens, als die ganze Gemeinde zu „Najuko“ (ein Medley bekannter Karnevalshits) schunkelte – ein wunderbares Bild gelebter Tradition hier in Dattenfeld.
Wir laden herzlich ein zur Karnevalsmesse am kommenden Sonntag (15. Februar) um 9:30 Uhr in St. Laurentius Dattenfeld. Hier holen sich die Karnevalisten den Segen für die letzten jecken Tage in dieser Session.
Romina Holschbach
Erster Austausch zur pastoralen Einheit

„Zusammenwachsen“ spricht 42 Ehrenamtler an
Seit einiger Zeit ist es amtlich, dass Asbach + Eitorf + Windeck zu einer pastoralen Einheit zusammenwachsen. Der Priestermangel und die rückläufigen Gottesdienstbesucher lassen es nicht mehr zu, dass alle Kirchtürme in gewohnter Weise mit Gottesdiensten bedient werden können. Aber was können wir tun, um unsere Gemeinde am Kirchturm lebendig zu gestalten?! Genau um dies ging es am Freitag, 16. Januar in einem zwei-stündigen Treffen unter dem Motto „Zusammenwachsen“ im Pfarrheim St. Joseph Rosbach. Eingeladen waren sowohl die Hauptamtlichen, Gremienmitglieder, Ehrenamtler, als auch die Interessierten, die sich aktuell nicht in Funktion befinden – also mit anderen Worten eigentlich alle. 42 Mitchristen von jung bis alt, erfreulicherweise aus allen drei Bereichen, sind der Einladung des Ortsausschuss Rosbach gefolgt, um sich an diesem Abend kennen zu lernen und anschließend in 7 unterschiedlichen Gruppen zu erarbeiten, was in ihren Gemeinden gut läuft und was man sich noch wünschen würde. Eine Gruppenarbeit, die später in großer Runde zusammengetragen wurde. Dabei war es sehr erstaunlich, wie viele Punkte genannt werden konnten und wie unterschiedlich die Ansätze in den jeweiligen Gemeinden sind. Im Gedankenaustausch wurden die Punkte -unabhängig vom Seelsorgebereich- an einer großen Tafel (siehe Bild) zusammengetragen, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Aktivitäten, die nicht auf Anhieb eindeutig gewesen sind, wurden von den Vortragenden erklärt. Insgesamt ein wirklich toller „Aufschlag“ zum ersten „Brainstorming“, den alle Teilnehmer aufgrund des Ideenreichtums & der Kurzweiligkeit genossen haben. Neben dem Kennenlernen neuer Gesichter, konnte jeder für sich entscheiden, was er für seine Arbeit aus gut laufenden Konzepten mitnimmt. Schlussendlich bereitet es unglaublich Freude, sich einfach mit Mitchristen über den Glauben & die Gemeinschaft auszutauschen, um so wieder motiviert in seine Heimatgemeinde zu fahren. An dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen, um auf die erste übergreifende Veranstaltung, den „Fahrrad-Kreuzweg“ hinzuweisen, der am Samstag, 21. März um 10:00 Uhr an St. Patricius Eitorf startet. Darüber hinaus stieß der „Ostergarten“ auf großes Interesse, bei dem in der letzten März-Woche (22.03. – 29.03.) die Passion in verschiedenen Stationen sehr bildlich im Pfarrheim Rosbach begehbar gemacht wird und hier alle herzlich willkommen sind. Plakat und nähere Informationen werden demnächst über die jeweiligen Pfarrbüros verteilt werden. Ansonsten möchte ich Danke sagen bei allen, die den Abend im Ortsauschuss Rosbach und Pastoralen Wirkungskreis Windeck vorbereitet haben und vor allem diejenigen, die sich an diesem Abend die Zeit genommen haben, der Einladung von Ehrenamtlern für Ehrenamtler zu folgen, bei der es mal nicht um künftige Strukturen, Zeitachsen oder Finanzen ging, sondern um die Seelsorge vor Ort, die für uns eine Voraussetzung für einen lebendigen Glauben darstellt. Im Ausblick waren wir uns einig, dass es nicht bei diesem ersten Aufschlag bleiben darf, weshalb wir uns nun auf die Einladung aus Asbach oder Eitorf zum zweiten Treffen -möglichst vor der Sommerpause- freuen, um die Ergebnisse und vor allem die offenen Wünsche des Abends weiter zu entwickeln.
Für die Pastorale Einheit Asbach + Eitorf + Windeck,
Martin Trójca
Januar
Sternsinger erreichen trotz eisiger Kälte tolles Ergebnis in Windeck

Kinder, die ehrenamtlich aktiv sind
Auch in diesem Jahr sind etwa 130 begeisterte Kinder als Könige verkleidet in den vielen Ortschaften von Windeck unterwegs gewesen, um den Haussegen zu den Menschen zu bringen. Je nach zeitlichen Möglichkeiten sind einige Kinder einen Tag unterwegs gewesen, andere sogar bis zu fünf Tage, um möglichst vielen Menschen mit Gesang und dem Haussegen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Selbst das diesjährige Glatteis sowie die teils heftigen Schneeschauer haben alle unversehrt überstanden, so dass wir bei den vier Rückkehr-Gottesdiensten in den Pfarrkirchen Dattenfeld, Herchen, Leuscheid und Rosbach erschöpfte aber glückliche Kinder als Teilnehmer des Gottesdienstes gesehen haben. Wir als Organisatoren sind stolz über die Leistung jedes einzelnen Kindes, was als König einen Beitrag zum großen Ganzen beigesteuert hat und möchten an dieser Stelle auch danke sagen, an alle Eltern & Begleiter der Gruppen, die die Sternsinger-Aktion mit getragen haben. Neben vielen routinierten Sternsingern, die ihren Bezirk nahezu auswendig kennen, waren in diesem Jahr auch einige "Newcomer" dabei, über deren Aktivität wir uns ebenfalls sehr freuen.
In diesem Jahr hat die Sternsinger-Aktion vor allem die "Kinderrechte in Bangladesch" in den Fokus gesetzt und für diese Aktion haben wir einen unglaublichen Betrag von ca. 22.500 EUR gesammelt. Allen Spendern ein herzlichen Vergelt's Gott und sollte jemand noch nicht besucht worden sein, so besteht die Möglichkeit über die Sternsinger-Homepage an die Bankverbindung zu gelangen.
Wir freuen uns schon auf die nächst-jährige Aktion und dass möglichst viele Kinder wieder als Könige dabei sind.
Für das Sternsinger-Team Windeck,
Martin Trójca
Pfarrkarneval in Herchen

Zusammenwachsen

Die Rubrik "aus dem Gemeindeleben" listet in chronologischer Reihenfolge Berichte, Fotos und Dokumente aus dem Gemeindeleben. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei der Internet-Redaktion. Die Beiträge enstehen in enger Zusammenarbeit mit der Kirchenfenster-Redaktion, ehrenamtlichen Fotografen und Redakteuren.
Wenn Sie eigene Beiträge beisteuern oder bei der Organisation unterstützen möchten, wenden Sie sich bitte an die o. a. Gremien, denn eine lebendige Gemeinde lebt auch ganz entscheidend von den vielen Charismen iher Mitglieder.
Schutz des Rechts am eigenen Bild
Gemeinde lebt auch mit und durch Veranstaltungen, auf denen auch Fotos für Berichterstattungen, Reportagen oder Web-Präsentationen gemacht werden. Falls Sie sich auf einem Foto erkennen, das im Rahmen einer solchen Gemeindeveranstaltung gemacht und über die Homepage unserer Gemeinde öffentlich zugänglich ist, und Sie damit nicht einverstanden sind, teilen Sie uns (Internet-Redaktion oder Pastoralbüro) dies bitte umgehend mit. Das Fotos wird dann entfernt.
