Newsletter für den Seelsorgebereich Windeck

St. Laurentius - Live-Stream auf YouTube

Wir übertragen jeden Sonntag und jeden Feiertag die Heilige Messe per Live-Stream auf YouTube aus der Kirche St. Laurentius in Windeck-Dattenfeld, dem „Siegtaldom“, immer um 09.30 Uhr. Herzliche Einladung selbst von zuhause mitzufeiern oder diese Information an interessierte Menschen weiterzugeben! Hier der Link zum Live-Stream.

Sonntag, 01.03.26 um 09.30 Uhr Messfeier zum 2. Fastensonntag aus der Pfarrkirche St. Laurentius Dattenfeld

 

 

 

Gesamter Seelsorgebereich

Auch in diesem Jahr findet am ersten Freitag im März der Weltgebetstag der Frauen  in unserem Seelsorgebereich statt. Herzlich eingeladen sind alle Frauen und Männer, gemeinsam diese besonderen Gottesdienste zu feiern. Die genauen Uhrzeiten entnehmen Sie bitte unseren Pfarrnachrichten.

 

 

Kerzenwachsaktion“ nimmt Fahrt auf - Erste Menge des Jahres auf den Weg gebracht.

Kerzenwachs-Sammlung aus 01.2026

Nun schon im vierten Jahr in Folge sammeln wir Kerzenreste für die Ukraine und sind schockiert darüber, dass der Krieg dort einfach nicht enden mag. Nachdem in der Vergangenheit schon viele Keller und Sakristeien von den Resten befreit wurden, freuen wir uns, dass wir unseren Einzugsbereich noch ein wenig erweitert haben und auch die evangelische Kirchengemeinde Holpe sich nun auch an der Aktion mit ersten Mengen beteiligt hat. In einer großen Sammelaktion Anfang Januar 2026 haben wir es geschafft, im Bereich Eitorf, Oberberg, Ruppichteroth und Windeck eine unglaubliche Menge von 400 kg einzusammeln. An einer Stelle mussten sogar 2 Kisten stehen gelassen werden, um einen ordnungsgemäßen Transport ins Lager der Dobre Ukrainehilfe e.V. nach Köln zu gewährleisten. Kaum im Lager am 08. Januar angekommen, so wurden die Kisten umgehend am 18. Januar Richtung Ukraine verladen.

An dieser Stelle allen Sammlern ein herzliches Vergelt’s Gott, aber vor allem auch denen, die die vielen Kerzenreste in Bananenkisten unter bringen, damit sich diese bis zur finalen Verladung auf Palette im LKW praktisch transportieren lassen. Dadurch erspart dies uns als Hauptsammlern immens viel Arbeit und schlussendlich Platz beim Transport, mal abgesehen von dem Müll der zahlreichen Tüten, Verpackungsfolien, anderen Kartongrößen. 

Immer wieder finden sich in den Sammelkisten auch Feuerzeuge oder Streichhölzer vor, die absolut gut gemeint sind, jedoch eignen sich diese nicht zum Transport in Verbindung mit Kerzenresten, weil wir dann von einem Gefahrguttransport sprechen, der an ganz andere Bedingungen geknüpft ist. Aus diesem Grunde bitten wir die jeweiligen Mengen selbst zu verbrauchen. 

Gerne sammeln wir auch weiterhin Wachsreste bis einschl. Ostern weiter, um dann in einer größer angelegten Aktion wieder die gesammelten Werke abzuholen und anschließend ins Lager zu fahren.

Gesammelt wird in allen Pfarrkirchen im SB Ruppichteroth, in den Pfarrbüro’s Asbach, Eitorf, Waldbröl, Windeck sowie der Begegnungsstätte Holpe, in der Garage der Fam. Hornig in der Hauptstr. 48 in Dattenfeld, sowie in der Pfarrkirche St. Joseph Rosbach. Bei Fragen steht Martin Trójca gerne unter 02292 / 3990061 zur Verfügung und freut sich auf Ihre Spenden.

Sollte jemand die Aktion auch ohne physische Gabe unterstützen wollen, so bitte direkt unter www.dobre-ukrainehilfe.org auf der Homepage nach dem Spendenkonto schauen, weil ein Hilfstransport aufgrund der Entfernung & der nicht zu vernachlässigenden Gefahr ca. 4.000 EUR kostet.

Wir danken allen für die Mithilfe,
Martin Trójca

Fahrradkreuzweg 21.03.2026

Fahrradkreuzweg

Ostern mit allen Sinnen entdecken

Der Familienmesskreis in Rosbach öffnet wieder die Türen zu einem besonderen Erlebnis vor der Karwoche.

Der Ostergarten will die Besucher mit auf eine Reise in die Zeit Jesu nehmen und das Leiden, Sterben und Auferstehen Jesu Christi mit allen Sinnen veranschaulichen. Durch das Mitgehen und das Hineingehen in die jeweilige Situation und Station, wird der Besucher nicht zum Zuschauer, sondern zum Beteiligten. So wird die Geschichte von Jesus Christus intensiver erlebt und neue Glaubensräume erschlossen. Der Ostergarten ist ein geführter Erlebnisrundgang für Einzelpersonen, Familien und kleinen Gruppen.

Der Ostergarten findet vom 22. März bis 27. März 2026 im Pfarrheim in Rosbach statt. 

Am Sonntag, den 22. März beginnen die Führungen bereits um 12.00 Uhr, ansonsten täglich ab 16.00 Uhr

Die letzte Führung wird um 19.00 Uhr angeboten. Dauer ca. 45 Minuten. Kinderführungen können nach Absprache auch am Vormittag stattfinden.

Für die Teilnahme ist zwingend eine telefonische Anmeldung im Pastoralbüro in Windeck (02292-2046) notwendig, um den ca. einstündigen Rundgang entsprechend zu koordinieren. Der Eintritt ist frei. Das empfohlene Mindestalter ist 5 Jahre.

 

 

Mystisches Indien „hautnah“ erleben - Eine Reise voller Abenteuer

Indien 2026 - Taj Mahal.jpeg

56 Mio. Deutsche verreisen jedes Jahr, aber Indien gehört sehr selten zu den Reisezielen. Aus diesem Grunde weiß man sehr wenig über Land, Kultur & Leute. Mit der Erfahrung der indischen Priester im Erzbistum Köln ist es umso schöner, dass Pater Justin aus dem Seelsorgebereich Hennef-Ost vom 20.01. bis 03.02.2026 eine Reise in seine Heimat angeboten hat. In Kooperation mit dem Reisebüro IPR aus München sollte in 15 Tagen eines der größten Länder der Welt (9x größer als Deutschland) im Norden und Sudwesten bereist werden.

Für 16 Reiselustige aus Asbach, Hennef & Windeck ging es ab Flughafen Düsseldorf zunãchst in den Norden des Landes, nach Neu-Delhi. Im Hotel angekommen, erfuhren unsere Gaumen ein erstes Abtasten der indischen Schärfe am Hotel-Buffet. Am nächsten Morgen ging es in das Stadtzentrum, um einige der Religionen in Indien kennen zu lernen. Wir hatten Gelegenheit, einen Sikh-Tempel & einen Hindu-Tempel zu besichtigen. In beiden wurden wir von der Ruhe und Ehrfurcht vor geheiligten Orten berührt. Im Gegensatz zum hektischen Straßenverkehr Delhis erfuhren wir Entschleunigung, konnten Gedanken an alles „Überflüssige“ ablegen. Für Handy & unsere Schuhe gab es vor dem Tempel eine Sammelstelle. Besonders beeindruckend war im Sikh-Tempel der angeschlossene Speisesaal, in dem jeden Tag mehrere tausend Personen willkommen geheißen werden, um für den Tag eine kostenlose Mahlzeit zu erhalten. Wir  durften bei einem Rundgang – natürlich barfuß - in der Großküche beobachten, wie Ehrenamtler Speisen zubereiteten und die Zutaten von den Gemeindemitgliedern als „Opfergabe“ gespendet und gelagert werden. An dieser Stelle konnten wir zum ersten Mal von unserem Guide Sultan persönliche Bekenntnisse aus seinem Sikh-Glauben erfahren. 

Die Masse des bevölkerungsreichsten Landes der Erde (1,4 Mrd. Menschen) wurde zum ersten Mal auf den Straßen deutlich, als wir per Spaziergang von einer Stelle zu anderer gegangen sind. Elektroleitungen, die teils abenteuerlich in der Luft hängen, dienen zugleich Affen als Klettervorrichtung, um sich schnellen Fußes fortzubewegen. Die schnellste Form der Fortbewegung stellt dort das „Tuk-Tuk“ dar, mit dem wir im  „chaotischen“ Verkehrsgewimmel Delhis viel Zeit sparen konnten und ganz nebenbei Abenteuer auf drei Rädern erlebt haben. Beeindruckt hat uns in dem Gewimmel, wie einer auf den anderen achtet und welche Millimeter-Arbeit bei jedem bisschen Vorrücken - Blech an Blech - vollzogen wird. Hupen wird lediglich als Warnung angesehen und bildet die massive charakteristische Geräuschkulisse Delhis. So bekommt jeder schon als Kind „mit der Muttermilch die Fahrweise eingepflanzt“, wie unser Guide betonte. Der Straßenhandel wird von den Händlern an nahezu jeder Ecke betrieben, in der Hoffnung, die Produkte jeden Tage meistbietend zu verkaufen. Auch kommen wir zum ersten Mal mit Armut & Müll in Berührung, eine drastische Erfahrung. Obwohl glücklicherweise jedes Kind das Recht auf einen Schulbesuch hat, gibt es Eltern, die aufgrund ihrer Armut, die Kinder auf die Straße zum Betteln schicken. Wer hier keine Arbeit findet, erhält von der Gemeinde eine gemeinnützige Arbeit für 100 Tagen mit Tagelohn. Im Anschluss an diesen Zeitraum, ist die Person auf die Unterstützung durch die Familie angewiesen.

Wir  bekamen Einblicke in die lange Historie Indiens und konnten erleben, wie das Wirken Mahatma Gandhis in der Bevölkerung bis zum heutigen Tag an der Gedenkstätte „Raj Ghat“ und auch bildlich auf den Geldscheinen  der Währung „Rupie“ tief verehrt wird. Ghandhi war Rechtsanwalt und Publizist, der sich im Verlauf des 20. Jhd. als Anführer der Unabhängigkeitsbewegung gewaltlos für eine Loslösung Indiens von Großbritannien einsetzte.

Auch architektonisch bietet Indien beeindruckende Bauwerke. Davon konnten wir uns sowohl bei der Besichtigung des sehr modernen „Lotus Tempel“ als auch bei der Führung durch die riesige Festung „Fort Agra“ überzeugen, deren Ausmaß erst zu fassen ist, wenn man deren Areal selbst besichtigt hat. 

Was aber in der ganzen Welt Bekanntheit erworben hat, ist das „Taj Mahal“, das ein Kaiser seiner verstorbenen Ehefrau (Tod bei der Geburt des 14. Kindes) im 17. Jhd. als Mausoleum erbaut hat. Sowohl die Größe als auch die zeitlose kunstvolle Schönheit des Bauwerkes haben uns fasziniert. Vorbereitet auf die Geschichte des Monuments wurden wir durch ein Schauspiel der Liebesgeschichte am Vorabend. 

Nachdem  wir eine Marmor--Manufaktur besucht hatten , in der aufgezeigt wurde, in welcher mühseligen Handarbeit Marmor-Intarsien geschliffen und später zusammen gesetzt werden, konnten wir die Intarsienarbeiten im Marmor des Taj Mahal erst richtig würdigen. 
Nach diesen ersten Erlebnissen ging es nach Jaipur, um per Elefant die Festung „Amber Fort“ mit tollem Ausblick zu erobern. Mittels  Jeeps ging es  wieder zurück zum Bus-Parkplatz. Auch hier zeigte sich an einigen Stellen absolute Millimeter-Arbeit, weil die geringe Straßenbreite die Begegnung von zwei Bussen beinahe unmöglich machte. Während die Straßen so eng sind, wurde dafür umso üppiger gebaut, was bei dem Stadtpalast über mehrere Hektar im Stadtzentrum deutlich wird, der erfreulicherweise zum Teil immer noch von der Fürstenfamilie bewohnt wird. 

Indiens Bevölkerung ist geprägt vom Kastensystem, bei dem es vier unterschiedliche Kategorien gibt, die bei einer Heirat strikt beachtet werden müssen. Im Übrigen werden heute noch Hochzeiten i. d. R. von den Eltern arrangiert. Wir konnten im dortigen Observatorium die größte Sonnenuhr der Welt bewundern und erfuhren, dass die Astrologie (Horoskop + Attribute) eine große Bedeutung für Berufswahl oder die Verbindung von Paaren hat. Die geringe Scheidungsquote von 2 % scheint der indischen Gesellschaft Recht zu geben, obwohl es aufgrund des gesellschaftlichen Drucks einige „schwarze Schafe“ geben wird. Den Abschluss des Tages stellte eine eigene Heilige Messe in syro-malabarischem Ritus mit Besuch des Bischofs von Kothamangalam dar. Die Herzlichkeit, mit der der Bischof „seinen“ Kaplan Justin und uns als Pilgergruppe empfing, zeigte die Freude über die Verbindung der indischen katholischen Kirche mit ihren 120 Priestern alleine im Erzbistum Köln. Wir wurden  mit einem köstlichen Mittagessen verwöhnt. In ganz Deutschland sind über 900 indische Priester in der Seelsorge tätig.

Damit ist die erste sehr aufregende Woche zu Ende gegangen und wir haben uns auf einen Inlandsflug begeben, mit dem wir in gut vier Stunden in den Süden des Landes in das Bundesland Kerala gereist sind. 

Die spannenden Gegensätze zum Norden Indiens fielen uns ins Auge: geordnete Straßen, kaum Hupen, überall viel Grün mit Palmen wie in der Karibik, Wasserkanäle wie in Venedig und an jeder Ecke eine christliche Kirche. Im Gegensatz zum Norden gehören hier die Christen zur Mehrheit mit weit über 40 % der Bevölkerung. Kaum hier angekommen, stieg die Vorfreude bei Pater Justin auf die vielen Begegnungen mit Freunden und Bekannten in seiner Heimat. Die Bevölkerung in Kerala ist wohlhabender als im Norden, was an den jüngeren und weit mehr westlichen Fahrzeugen erkennbar wird. 

Wir konnten den „Mattancher Palace“ besichtigen, in dem Geschichte der Eroberer sehr gut dokumentiert ist. Auch die „Cochi Paradesi Synagoge“ war beeindruckendes Zeitzeugnis der  jüdischen Glaubensgemeinschaft und Religionsvielfalt des Landes. Angekommen im Süden, so waren wir auch das erste Mal am Strand zu einem Sonnenuntergang. Ein Moment Hochsommer mitten im Januar! Am nächsten Morgen führte unser Weg in das Eco Tourismus Feriendorf in Kumbalangi, in dem sämtliche Bestandteile einer  Kokos-Palme durch traditionelles Handwerk nachhaltig verarbeitet werden.  Im Gegensatz zu der Wegwerfkultur im Norden konnten wir ein  deutlich saubereres Straßenbild vorfinden.

Auf vielen Dächern bemerkten wir PV-Module, die neben Wasserkraft für die Erzeugung von Energie zuständig sind. Spannend ist übrigens, dass die indische Bevölkerung seitens ihrer Regierung ein tägliches Recht auf Wasser, Brot und Energie zugesprochen wird. Kinder tragen in der Schule Uniformen und der Krankenhausbesuch ist für jeden Bürger kostenfrei. Die Nachhaltigkeit des Südens stellt sich auch in der deutlich verbesserten Wasserqualität und der malerisch-grünen  Landschaft dar. Aus diesem Grunde zieht es viele Paare für die Flitterwochen in diese Region. Ob am feinen Sandstrand oder in den grünen Bergen von Munnar, in denen zumeist in endlosen Plantagen Tee angebaut wird und wo viele Teesorten und auch der englische Brauch des Teetrinkens seinen Ursprung findet. Uns haben die vielen persönlichen Begegnungen sehr berührt. 

So hat Justin uns das Priesterseminar vorgestellt, zugleich einer seiner Ausbildungsorte, in dem wir erneut sehr herzlich aufgenommen wurden und uns bei einem Rundgang das Leben der Seminaristen sehr bildlich dargestellt wurde. Das absolute Highlight war aber der Besuch von Justin’s Elternhaus, dessen Eltern und Familie uns sehr herzlich empfangen haben  und wir Justin‘s Stolz spürten, uns als Gäste zum Mittagessen begrüßen zu dürfen. Auch ist Justin‘s Mentor nach  der gemeinsamen Messe am Morgen in der Wallfahrtskirche der Heiligen Alphonsa mitgekommen und hat von seinem örtlichen Wirken berichtet. Tatsächlich jagte bei der Reise ein Highlight das nächste, mit traditioneller Kerala-Massage, einer Jeep-Tour durch die Tee-Plantage, einer Bootstour durch die Kanäle der Backwaters oder aber auch das Kennenlernen der  unterschiedlichen Gewürze, die uns die Natur geschenkt hat. Alle Erlebnisse haben uns während der Reise bereichert. Aber wie man so schön sagt, das Beste kommt bekanntlich zum Schluss: so haben wir an einem der letzten Ziele, am Vembanad-See unweit des Arabischen Meeres in einem sonnigen Palmen Resort mit vielen Aktivitäten und Swimmingpool eingecheckt. Jeder Wunsch wurde uns  von den Lippen abgelesen, so dass wir sogar die Ayurvedische Massageheilkunst in knapp 1,5 Tagen Freizeit  genießen konnten. 

Nun ist die Reise zu Ende und es stellt sich die Frage, was man aus dieser absolut gelungenen Reise mitnehmen kann? Als erstes können wir einfach nur glücklich sein, über die tollen und vor allem persönlichen Begegnungen, die uns unser Reiseleiter Sultan und vor allem Kaplan Justin ermöglicht haben. Wir wurden von der indischen Freude am Leben angesteckt und der Gelassenheit, Respekt und Spiritualität berührt, mit der die Menschen ihr Leben meistern.

Diese Reise hat unsere Neugierde auf die Entdeckung einer ursprünglich fremden Kultur geweckt, so dass wir uns  täglich auf’s Neue haben überraschen lassen können. Wir reisen mit großer Dankbarkeit („shukriya“) und Erfüllung zurück & freuen uns auf die nächste Reise mit Pater Justin … 

Für die Reiselustigen,
Martin Trójca 

„Einen Moment Advent“

Moment Advent

…für viele schon ein vertrauter Impuls zur Adventszeit im Windecker Ländchen.

Menschen treffen sich jeden Abend, um Gedanken zur biblischen Weihnachtserzählung zu hören, gemeinsam zu singen und kurz innezuhalten in der meist hektischen Vorweihnachtszeit. 

Innehalten, mitten am Tag,

Atem schöpfen,

damit Ungewissheit und Ängste nicht lähmen,

die Hektik nicht auffrisst.

Innehalten, um sich auf Wesentliches zu besinnen.

Zum dritten Mal begann am 1. Dezember 2025 dieser „Moment Advent“. Für die einzelnen Treffen hatten sich „Paten“ bereit erklärt, jeweils um 18.00 Uhr, die etwa 20 minütigen Treffen zu gestalten. Die ausgewählten kurzen Textstellen aus dem Weihnachtsevangelium, die Psalmen und meditativen Gedanken regten zum Nachdenken an. Es waren ganz unterschiedliche, aber besondere Treffpunkte, an denen die Menschen zusammenkamen: die evgl. Salvatorkirche in Rosbach, die kath. Kirche in Schladern, die evgl. Johanneskirche in Dattenfeld, die Kapellen in Altwindeck, Dreisel, Herchen, Gutmannseichen, Hoppengarten, Vor dem Berg und Rosbach sowie an Wegkreuzen, Denkmälern, am Seniorenzentrum in Dattenfeld und am Friedhof in Rosbach. Eine ganz schön lange Liste! Da hatte jeder, der wollte, die Möglichkeit dabei zu sein. Jedes Wegkreuz, jede Kapelle… hat eine eigene Ursprungsgeschichte und eine darauffolgende Entwicklung, die anschaulich und informativ von den „Paten“ erzählt wurden. 

Bei allen Treffen hielten die Teilnehmer eine brennende Kerze in der Hand, um an das kommende „Licht der Welt“ zu erinnern. Licht ist ein wunderbares Hoffnungssymbol. Gerade bei dem unglaublichen, absurden Weltgeschehen und den eigenen Sorgen brauchen wir Raum für Ruhe, Wärme und Trost. Darum ist Weihnachten so kostbar. In den dunklen Tagen wird Gott Mensch und kommt uns nah. 

Zum Abschluss der abendlichen Zusammenkunft beteten alle gemeinsam für den Frieden in der Welt und in den eigenen vier Wänden. Ein unverzichtbares Anliegen! Denn ein friedliches Miteinander funktioniert nur, wenn wir in unserem Alltag Schritte auf andere Menschen zugehen, die von Vergebung und Versöhnung geprägt sind. Mit einem besinnlichen Gefühl und einem „Danke“ für die Paten traten die Teilnehmer den Heimweg an.

Manche Treffen endeten in gemütlicher Runde mit einem Becher Glühwein in der Hand, einem leckeren Plätzchen und anregenden Gesprächen. 

Hoffentlich findet die Idee „Einen Moment Advent“ auch in der kommenden Adventszeit 2026 weiterhin Anklang. Sie sind herzlich eingeladen an dem einen oder anderen Tag dazuzukommen und die besinnliche Stimmung mitzuerleben.

Für den WeG Kreis,
Doro Hinz

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